Ihre Gesundheit

Weißer Hautkrebs – Die Haut

Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers. Bei einem durchschnittlichen Erwachsenen beträgt die Gesamtfläche etwa 2 Quadratmeter und macht einen erheblichen Anteil des Körpergewichts aus.

Hautschichten

Die menschliche Haut besteht im Wesentlichen aus drei übereinanderliegenden Schichten. Von außen nach innen sind dies:

  • Die Epidermis (Oberhaut) bildet die äußerste Hautschicht und eine wichtige Schutzbarriere. Sie ist unter anderem an der Pigmentierung der Haut beteiligt.
  • Die Dermis (Lederhaut) liegt unterhalb der Epidermis und enthält unter anderem Bindegewebe, Haarfollikel, Blutgefäße sowie Schweiß- und Talgdrüsen.
  • Die Hypodermis (Unterhaut) liegt unterhalb der Dermis und besteht vorwiegend aus Fett- und Bindegewebe.

Aufbau

Die Epidermis
Die Epidermis ist je nach Körperregion unterschiedlich dick und kann etwa 0,03 mm bis 4 mm erreichen, wobei sie an den Fußsohlen besonders stark ausgeprägt ist. In ihrer Basalschicht werden kontinuierlich neue Hautzellen gebildet. Diese wandern im Laufe mehrerer Wochen durch die verschiedenen Zellschichten bis zur Hautoberfläche. Dadurch erneuert sich die Epidermis regelmäßig. In der Epidermis befinden sich außerdem Melanozyten, die das Hautpigment Melanin bilden und damit unter anderem zur natürlichen Schutzreaktion der Haut gegen UV-Strahlung beitragen.

Die Dermis
Die Dermis ist eine elastische und widerstandsfähige Hautschicht mit einer Dicke von etwa 0,5 bis 3 mm, abhängig von der jeweiligen Körperregion. Sie wird von kleinen Blut- und Lymphgefäßen durchzogen. Außerdem befinden sich hier Schweiß- und Talgdrüsen sowie Haarfollikel.

Die Hypodermis
Die Hypodermis besteht hauptsächlich aus Fett- und Bindegewebe. Ihre Dicke kann je nach Körperregion und individueller Ausprägung stark variieren. Sie verbindet die darüberliegenden Hautschichten mit tiefer liegenden Strukturen und dient unter anderem der Energiespeicherung, Polsterung und Wärmeisolierung.

Funktionen der Haut

Form und Gestalt
Die Haut bildet die äußere Begrenzung des Körpers und trägt zu seiner Form und seinem Erscheinungsbild bei.

Schutz
Sie bildet eine wichtige Barriere gegen äußere Einflüsse und schützt den Körper unter anderem vor Krankheitserregern sowie vor physikalischen und chemischen Belastungen.

Sinneswahrnehmung
Über zahlreiche Nervenendigungen ermöglicht die Haut die Wahrnehmung äußerer Reize wie Berührung, Druck, Schmerz und Temperatur.

Regulation
Die Haut ist an der Regulation der Körpertemperatur und des Flüssigkeitshaushalts beteiligt, unter anderem durch die Schweißproduktion und die Regulation der Hautdurchblutung.

Synthese
Unter dem Einfluss von UV-B-Strahlung ist die Haut an der Bildung von Vitamin D beteiligt. Darüber hinaus reagiert sie auf UV-Strahlung unter anderem durch eine verstärkte Pigmentbildung.