Wenn Sie auffällige Veränderungen an Ihrer Haut bemerken, wenden Sie sich an Ihren Dermatologen.
Ihr Arzt untersucht den betroffenen Hautbereich zunächst klinisch und beurteilt ihn anhand bestimmter medizinischer Kriterien. Für eine genauere Untersuchung kann ein Dermatoskop (Auflichtmikroskop) eingesetzt werden. Besteht der Verdacht auf Hautkrebs, können weitere Untersuchungen erforderlich sein:
- Biopsie: Dabei wird eine kleine Gewebeprobe entnommen und anschließend von einem Pathologen unter dem Mikroskop untersucht. Die Biopsie ermöglicht eine genaue Bestimmung der Tumorart und liefert wichtige Informationen für die weitere Diagnostik und Behandlungsplanung.¹
Neben der Biopsie stehen weitere bildgebende Verfahren zur Verfügung, die zusätzliche Informationen über den Tumor, seine Ausdehnung und Eindringtiefe liefern können.
- Optische Kohärenztomographie (OCT): Dieses bildgebende Verfahren nutzt nahinfrarotes Licht, um Strukturen der Haut in hoher Auflösung darzustellen. Es kann Informationen über die Eindringtiefe und die Ausdehnung des Tumors liefern.²
- Ultraschall: Mithilfe von Ultraschallwellen lassen sich Gewebe und Strukturen unterhalb der Hautoberfläche darstellen. Ergänzend zur klinischen und dermatoskopischen Untersuchung kann Ultraschall zusätzliche Informationen zur Ausdehnung eines verdächtigen Hauttumors liefern.³
Die Ergebnisse dieser Untersuchungen bilden die Grundlage für die weitere Behandlungsplanung.
Referenzen:
- The Royal College of Pathologists. What is a biopsy?
- DermNet. Optical coherence tomography.
- Dinnes J, Bamber J, Chuchu N, et al. High-frequency ultrasound for diagnosing skin cancer in adults. Cochrane Database Syst Rev. 2018;12(12):CD013188.