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Arten von Hautkrebs: Melanom

Das Melanom ist die schwerwiegendste Form von Hautkrebs. Es entsteht aus Melanozyten, den pigmentbildenden Zellen, die der Haut ihre Farbe verleihen. Im Gegensatz zu den meisten nicht-melanozytären Hautkrebsarten besteht beim Melanom eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass es sich auf andere Körperregionen ausbreitet, wenn es nicht frühzeitig erkannt und behandelt wird.

 

Anzeichen und Symptome

Ein Melanom kann sich aus einem bestehenden Muttermal entwickeln oder als neue pigmentierte Läsion auftreten. Die ABCDE-Regel kann dabei helfen, verdächtige Veränderungen zu erkennen:

  • Asymmetry: Asymmetrie
  • Border: Unregelmäßige Begrenzung
  • Colour: Farbvariation
  • Diameter: Durchmesser (in der Regel größer als 6 mm, wobei Melanome auch kleiner sein können)
  • Evolving: Entwicklung bzw. Veränderung von Form, Größe, Farbe oder Symptomen

Jede neue oder sich verändernde Hautläsion sollte von einer medizinischen Fachperson beurteilt werden.

Risikofaktoren

Das Melanomrisiko kann erhöht sein durch:

  • Übermäßige UV-ExpositionExcessive UV exposure
  • Häufige Sonnenbrände, insbesondere in der Kindheit
  • Helle Haut
  • Eine große Anzahl von Muttermalen
  • Melanome in der Familiengeschichte
  • Früheres Melanom
  • Geschwächtes Immunsystem

Diagnose

Die Diagnose beginnt in der Regel mit einer Hautuntersuchung, gefolgt von einer Biopsie verdächtiger Läsionen. Wird ein Melanom bestätigt, können weitere Untersuchungen empfohlen werden, um das Stadium der Erkrankung zu bestimmen.

Behandlungsmöglichkeiten

Die Behandlung hängt vom Stadium und der Ausbreitung des Melanoms ab und kann eine oder mehrere der folgenden Therapieformen umfassen:

  • Chirurgische Entfernung
  • Immuntherapie
  • Zielgerichtete medikamentöse Therapie
  • Strahlentherapie in ausgewählten Fällen
  • Chemotherapie in ausgewählten Fällen bei fortgeschrittenem Melanom
  • Kombinationstherapien, sofern medizinisch angezeigt
  • Teilnahme an klinischen Studien, sofern geeignet

Bei frühzeitiger Erkennung ist ein Melanom gut behandelbar. Dies unterstreicht die Bedeutung regelmäßiger Hautkontrollen und einer zeitnahen Abklärung verdächtiger Hautveränderungen.

 

Rhenium-SCT ist für ausgewählte nicht-melanozytäre Hautkrebsarten (z. B. BCC und SCC) indiziert. Rhenium-SCT ist für die Behandlung von Melanomen kontraindiziert. Ihr Behandlungsteam wird auf Grundlage Ihrer individuellen Diagnose die am besten geeignete Behandlung empfehlen.

 

Diese Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und ersetzen keine individuelle medizinische Beratung. Behandlungsentscheidungen sollten stets gemeinsam mit dem behandelnden Arzt oder einer entsprechend qualifizierten medizinischen Fachkraft getroffen werden.

 

Quellen: